HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

 
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WIE IST ES MIT DER TERMINABSAGE?

Falls Sie den Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie ihn bitte so schnell wie möglich ab. Kostenfrei können Termine bis 24h vor der Behandlung abgesagt werden. Danach wird die Hälfte des Behandlungspreises berechnet.

GIBT ES EINE „ERSTVERSCHLIMMERUNG“?

Der Begriff „Erstverschlimmerung“ bezeichnet das Phänomen, dass sich Beschwerden -zunächst- verschlimmern. Das kann nach einer osteopathischen Behandlung hin und wieder der Fall sein. Einer von vielen Gründen hierfür kann eine angeregte Blutzirkulation und eine daraus resultierende Erhöhung der Spannung sein. Diese kann wiederum Schmerzen verursachen. Durch das Ausschwemmen von Zellgiften kann es auch zu Müdigkeit oder leicht erhöhter Temperatur kommen.

Die Symptome klingen gewöhnlich nach einem bis fünf Tagen nach der Therapie ab und der eigentliche Therapieerfolg wird spürbar. Sollten Sie nach einer Behandlung beunruhigt sein, oder die Symptome nicht nach 5 Tagen abklingen, kontaktieren Sie mich gern.

 

WIE ENTSTEHEN STÖRUNGEN IM KÖRPER? UND WIE KÖNNEN SIE BEHANDELT WERDEN?

Dysregulationen und Dysfunktionen werden durch innere und äußere Einflüsse verursacht, wie zum Beispiel psychische Belastungen, Unfälle, Operationen, Geburtstraumata, oder ähnliches.

Osteopathie schaut und behandelt mit ganzheitlichem Blick: Das heißt, sie widmet sich dem feinen Zusammenspiel unterschiedlicher Körperstrukturen, um Störungen oder Blockaden im Körper zu lösen und so die auftretenden Beschwerden zu behandeln.

Es gibt viele Wege diese Störungen aufzuheben. Grundsätzlich geht die Osteopathie davon aus, dass in jedem Menschen Selbstheilungskräfte wirken. Ziel der Therapie ist es, diese Kräfte zu aktivieren.

 
 

WO SIND DIE GRENZEN DER OSTEOPATHIE?

Die Osteopathie hat dort ihre Grenzen, wo die Selbstheilungskräfte des Körpers nicht ausreichen, den Organismus gesunden zu lassen. Schwere und akute Krankheiten können begleitend behandelt werden, sie gehören aber in die Obhut eines Schulmediziners. Die Grenzen der Osteopathie liegen auch dort, wo Beschwerden nicht organisch bedingt sind. Seelische Erkrankungen und psychische Probleme gehören nicht in die Hand eines Osteopathen, obwohl sich der sanfte Hautkontakt psychisch durchaus positiv auswirken kann.

Die Osteopathie ist auch keine Notfallmedizin, die bei Herzinfarkt oder ähnlich bedrohlichen Situationen lebensrettend eingreifen kann.

Fraglich sind die Erfolge einer osteopathischen Behandlung zudem bei Schäden im neuronalen Bereich. Hier empfiehlt sich nach heutigem Erkenntnisstand die Osteopathie allenfalls als begleitende Therapie.

Verletzungen, Wunden, Brüche, Verbrennungen müssen erst einmal schulmedizinisch behandelt werden.

Infektionen, etwa bakteriell bedingte Entzündungen von Organen, sollten nicht osteopathisch behandelt werden. Bei der Manipulation besteht sonst das konkrete Risiko einer Verbreitung der Infektion.

Fremdkörper können bei einer osteopathischen Behandlung unter Umständen innere Verletzungen nach sich ziehen. Dies gilt beispielsweise für Manipulationen der Gebärmutter, wenn die Frau eine Spirale trägt. Auch Ablagerungen im Körper, wie Thrombosen, Gallen- oder Nierensteine, können bei einer Manipulation zu »wandern« beginnen, Schmerzen hervorrufen und zu einer Gefahr werden.

Zitat Quelle: Newiger, C. (2005) Osteopathie. Sanftes Heilen mit den Händen, Taschenbuch, Stuttgart: TRIAS